Springer beteiligt sich an türkischer Sendergruppe Dogan TV [jv] Berlin - Axel Springer hat mit dem türkischen Medienkonzern Dogan Yayin Holding A.S. einen Vertrag über den Erwerb einer Beteiligung von 25 Prozent an der Dogan TV Radyo Yayin Yapim ve Haber Ajansi A.S (Dogan TV) abgeschlossen. Dogan TV ist eines der gröüten Fernseh- und Rundfunkunternehmen in der Türkei mit einen Zuschauermarktanteil von 24 Prozent sowie einen Werbemarktanteil von 36 Prozent. Der Kaufpreis für die 25-prozentige Beteiligung beläuft sich nach Angaben von Springer zunächst auf 375 Millionen Euro. Der Kaufpreis kann bis Ende 2014 einer Anpassung unterliegen, deren Umfang von der Wertentwicklung der Beteiligung abhängt. Zwei von sieben Verwaltungsratsmitgliedern bei Dogan TV wird Axel Springer stellen. Dogan TV verfügt über drei landesweite TV-Sender: den Unterhaltungssender Kanal D, das kürzlich übernommene Star TV und CNN Turk, das als Joint Venture mit Time Warner betrieben wird. Daneben gehört der Gesellschaft 15 über Satellit und Kabel verbreitete Spartenkanäle, die beiden Sender EuroD und EuroStar, die in Europa ausgestrahlt werden, sowie drei türkische Radiostationen. In der ersten Jahreshälfte 2006 steigerte Dogan TV nach ungeprüften Angaben seinen konsolidierten Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 68 Prozent auf EUR 157,8 Mio. Das EBITDA legte im gleichen Zeitraum um 212 Prozent auf EUR 28,6 Mio. zu. Das Unternehmen beschäftigte im ersten Halbjahr 1.248 Mitarbeiter. Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, erklärte, dass Axel Springer durch den Erwerb der Beteiligung einen weiteren Schritt in der Umsetzung der Strategie der Internationalisierung und der Digitalisierung mache. "Wir wollen uns an führenden TV-Sendergruppen in solchen europäischen Märkten beteiligen, in denen Axel Springer entweder im Printbereich bereits präsent ist oder in denen wir starkes Wachstum erwarten. ", so Döpfner.

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Glaube so kommt Springer in den Deutschen Fersehemedien, da durch den Kartelbehörde den kauf von SAT1 und Prosieben verhindert wurde, KANAL D ist über KABEL EMPFANGBAR

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Telesaar
  In den 50er Jahren beschloü der Oberkommissariat des Saarlandes im damals noch nicht zu Deutschland gehörenden Saarlands privaten Rundfunk zuzulassen. AZur Durchführung dieser Maünahme wurde die "Europäische Rundfunk- und Fernsehgesellschaft AG" gegründet, die 1954/55 in der Nähe von Felsberg-Berus einen riesigen Langwellensender errichten lieü (schöne Bilder von dieser Sendeanlage, welche die gröüte und leistungsfähigste Rundfunksendeanlage in Deutschland und einer der gröüten und leistungsstärksten der Welt ist, auf http://perso.wanadoo.fr/tvignaud/am/e1/e1_bat.htm und http://perso.wanadoo.fr/tvignaud/am/e1/e1_pyl.htm ) um ab dem 1.4.1955 nach Frankreich zu senden, siehe auf http://members.aon.at/wabweb/radio/europe1.htm . Doch bei der "Europäische Rundfunk- und Fernsehgesellschaft AG" wollte man seinerzeit noch mehr und begann am 23.12.1954 auch ein eigenes Fernsehprogramm unter dem Namen "Telesaar" ausstrahlen! Hierzu wurden auf einem kleinen Richtfunkturm vor dem Sendegebäude in Felsberg-Berus entsprechende Antennen installiert. 1957 kam das Saarland nach einer Volksabstimmung zu Deutschland und es galten auch im Saarland die entsprechenden deutschen Gesetze, die keine privaten Rundfunk- und Fernsehsender zulieüen! Während man den Langwellensender unter der Auflage nur in Französisch zu senden weiterhin betrieben durfte (er sendet auf der Frequenz 183kHz mit einer Leistung von 2000 Kilowatt und ist in weiten Teilen Deutschlands sehr gut zu empfangen), musste "Telesaar", wie auf http://members.aon.at/wabweb/radio/europe1.htm beschrieben steht, am 15.7.1958 seinen Betrieb einstellen, obwohl er durch seine Ausstrahlungen keinen anderen Sender störte oder sich abfällig gegen deutsche Dienststellen äuüerte!
Interessanterweise konnten diesen Sender, da er nach der franzäösischen Fernsehnorm betrieben wurde, auch die meisten Saarländer nicht empfangen, denn hierzu hätte es -was in den 50er Jahren praktisch unbezahlbar war- entweder einen zweiten Fernseher oder ein sündhaft teures Mehrnormengerät (sofern es sowas damals überhaupt zu kaufen gab) bedurft!
Der Betrieb des Langwellensenders von "Europa 1" dürfte (unter der Voraussetzung natürlich, daü er nur auf Französisch sendet) sogar unserer Regierung im damaligen kalten Krieg durchaus sogar zugesagt haben, denn er führte beim Empfang des frequenzbenachbarten Senders der damaligen "Stimme der DDR" in Zehlendorf bei Berlin, insbesondere wenn keine Ausblendung mit einer richtungsabhängigen Empfangsantenne, wie einer Ferrit- oder Rahmenantenne möglich war, insbesondere in den Nachtstunden zu einem Pfeifton, was natürlich den Empfang dieses Senders unattraktiv machte!
Aus diesem Grund wurde auch, wie auf http://members.aon.at/wabweb/radio/europe1.htm zui lesen ist, die Frequenz von "Europa 1" immer wieder leicht verändert!
Im öbrigen ist die Situation, daü zwischen den Sender von "Europa 1" und den Sender Zehlendorf Interferenzstörungen auftreten auch heute noch gegeben, mit dem einzigen Unterschied, daü die "Stimme der DDR" jetzt "Deutschlandradio Kultur" heiüt!
(Wir sollten froh sein, daü "Delta Radio" in den Niederlanden nicht verwirklicht wurde, denn dann müüten nach dem gültigen Wellenplan "Europa 1" und "Deutschlandradio Kultur" die gleiche Frequenz [180kHz] teilen, mit dem Ergebnis eines perfekten "Wellensalats"!)
Weitere Informationen zu "Europa 1" auch auf http://www.alien-ufo.de/forum/thread.php?threadid=10471

Experimentiertip:

wie gut Euer Radio an Eurem Wohnort mit der Situation umgehen kann, daü die Sender von "Europa 1" (Frequenz 183kHz) und "Deutschlandradio Kultur" (Frequenz 177kHz) räumlich und frequenzmäüig (6kHz, an Stelle der Bandbreite von 9kHz!) zu nahe beeinander liegen, könnt ihr gut selbst ausprobieren. Stellt abwechselnd beide Sender zu verschiedenen Tageszeiten ein (nachts sind die Interferenzstörungen wegen der Raumwelle stärker)! und dreht das Gerät -sofern es eine eingebaute Ferritantenne für LW-Empfang hat, andernfalls dreht ihr die externe Rahmenantenne. Beim Empfang ohne Richtantenne, wie beim Autoradio könnt ihr es nicht ausprobieren- solange herum, bis der Interferenzton maximal ist, bzw. minimal ist oder ganz verschwindet.

Deutschlands ältester privater Rundfunksender
  Kennt Ihr den ältesten privaten Rundfunksender in Deutschland?
Wenn "nein", dann stellt mit Eurem Radio die Langwellenfrequenz 183kHz ein. Wenn Ihr nicht in den Neuen Bundesländern wohnt, wo der Empfang wegen Nachbarkanalstörungen von Deutschlandradio Kultur auf 177kHz (Standort Zehlendorf nördlich von Berlin) nur recht schlecht gelingt, werdet Ihr auf dieser Frequenz ein französischsprachiges Radioprogramm hören. Dieses Programm stammt vom Sender "Europa 1" und wird von einer riesigen und technisch äuüerst interessanten Sendeanlage bei Felsberg-Berus nahe Saarlouis unmittelbar an der französischen Grenze abgestrahlt.
(http://perso.wanadoo.fr/tvignaud/am/e1/e1_bat.htm
http://perso.wanadoo.fr/tvignaud/am/e1/e1_pyl.htm
http://members.aon.at/wabweb/radio/europe1.htm )
Die Sendeanlage von "Europa 1" ist nicht nur mit 2000kW Sendeleistung der stärkste Rundfunksender Deutschlands, sondern auch einer der stärksten Rundfunksender der Welt! Auch dürfte seine riesige Antennenanlage zu den gröüten Europas gehören!
Interessant ist auch die Geschichte der Station, die von der "Europäischen Rundfunk- und Fernsehgesellschaft AG" betrieben wird. Das französische Hochkommissariat des Saarlands beabsichtigte zu Beginn der 50er Jahre kommerzielles Fernsehen im Saarland einzuführen. Um dies finanziell abzusichern, sollte ein kommerzieller Rundfunksender im Saarland eingerichtet werden, der um möglichst weit in Frankreich empfangen werden zu können, ähnlich wie Radio Monte Carlo und das Französischprogramm des RTL im Langwellenbereich abgestrahlt werden sollte.
Als Standort für eine entsprechende Sendeanlage hat sich ein Areal bei Felsberg-Berus als geeignet erwiesen und m Jahr 1952 begannen die Bauarbeiten an der riesigen Anlage. Ende 1954 nahm die Station ihren Betrieb auf und am 1.4.1955 begann der reguläre Sendebetrieb. Die Sendefrequenz betrug 182kHz und die Sendeleistung betrug damals 400kW.
Beachtenswert ist auch die verglaste freitragende Spannbetonhalle, in der die Sendegeräte stehen und die inzwischen unter Denkmalschutz steht.
(http://perso.wanadoo.fr/tvignaud/am/e1/e1_bat.htm )
Zeitgleich mit dem Aufbau der Langwellenstation wurde auch der Fernsehsender für "Telesaar" aufgebaut. Er ging am 23.12.1954 in Betrieb. Gesendet wurde von einer Anlage auf dem Eschberg bei Saarbrücken.
Nachdem das Saarland nach dem Luxemburger Vertrag vom 27.Oktober 1956 wieder an Deutschland angegliedert wurde, hat sich die politische Situation geändert, denn nach deutschen Recht war die privat betriebene Rundfunksendeanlage von "Europa 1" zum damaligen Zeitpunkt eigentlich illegal.
Während man den Langwellensender mit der Auflage nur in französischer Sprache zu senden in Betrieb lieü, durfte "Telesaar", der aus technischen Gründen (man sendete nach der französischen Fernsehnorm) nur wenige Zuschauer hatte, Anfang 1958 auf Anordnung des Deutschen Postministeriums abgeschaltet.
In den folgenden Jahren wurde der Langwellensender von "Europa 1", dessen Frequenz 1970 auf 180kHz (Vermeidung von Störungen durch den LW-Sender Zehlendorf), 1978 nach dem Genfer Wellenplan auf 182kHz und 1980 zur Reduzierung von Interferenzstörungen mit dem LW-Sender Zehlendorf der damaligen Stimme der DDR auf 185kHz geändert wurde, kräftig in der Leistung gesteigert. Sie beträgt seit 1976 2000kW!
Auch wenn heute in Deutschland privater Rundfunk und privates Fernsehen in Deutschland erlaubt sind, hat es bis heute keine Neuauflage von "Telesaar" gegeben. Auch sind die Betreiber von "Europa 1" nur ziemlich wenig engagiert beim privaten Rundfunk in Deutschland: zur Zeit betreibt sie nur den saarländischen Sender "Radio Salü" in Zusammenarbeit mit dem "Saarländischen Rundfunk". In nächster Zukunft ist die Abstrahlung eines Radioprogramms auf der LW-Frequenz 261kHz von Burg bei Magdeburg im DRM-Modus geplant, für dessen Empfang man aber ein entsprechendes DRM-taugliches Rundfunkgerät benötigt (in normalen Radios für Lang-, Mittel- und Kurzwelle hört man nur Rauschen beim Empfang eines DRM-Senders)
In Frankreich hingegen ist "Europa 1" sehr bekannt und man betreibt auch an vielen Standorten in Frankreich UKW-Sender, über die überwiegend das Popmusikprogramm "Europa 2" abgestrahlt wird.
Während noch vor 10 Jahren das LW-Programm von "Europa 1" mit viel Popmusik und mit coolen Sprüchen (die man auch mit wenig Französischkenntnissen gut verstand) den Hörer unterhielt (ich habe diesen Sender sehr gern gehört. Man muü aber um Interferenztöne zu unterdrücken den Sender mit einer Ferritantenne empfangen und das Empfangsgerät bzw.. die Ferritantenne so lange drehen, bis kein Pfeifton mehr zu hören ist, falls einer auftritt, was in Deutschland wegen des Senders von "Deutschlandradio Kultur" auf 177kHz vielerorts der Fall ist ) ist heute auf dieser Frequenz meist Talkradio angesagt, da man die publikumswirksameren Programme über die UKW-Sender ausstrahlt.
(Da ich nicht so gut Französisch kann, höre ich heute "Europa 1" eher seltener)
Für alle Freunde französischsprachiger Rundfunksendungen in Deutschland ist aber "Europa 1" immer noch ein Muü!
Weitere Informationen zur Geschichte von "Europa 1" auf http://members.aon.at/wabweb/radio/europe1.htm und zum Rundfunk auf Langwelle auf http://home.t-online.de/home/freyer/lang.htm

Finanzhaie setzen auf Jackson und Elvis
  Musikrechte

Finanzhaie setzen auf Michael Jackson und Elvis

Von Adam Satariano 13. August 2009,
Musikrechte sind die neue lohnende Investition für Finanzinvestoren. Der Wirbel um den frühen Tod von Michael Jackson mischt den Markt nochmals auf. Hits von Jackson, Elvis und Co. kommen auf dem Kapitalmarkt gut an. Sie werden zu einer eigenen Anlageklasse. Renditen bis zu 20 Prozent sind laut Experten möglich.

http://www.welt.de/multimedia/archiv...ha_868871g.jpg

Foto: dpa
Michael Jackson: Sein Tod brachte seiner Musik eine unglaubliche Nachfrage
Die jüngsten Fans von alten Hits der "Grateful Dead", von Elvis Presley oder Michael Jackson sind Finanzinvestoren, Banken und Pensionsfonds. In den USA haben die Anleger den wachsenden Markt alter Hits für sich entdeckt. Musikverlage profitieren von den neuen und ungeheuer populären Vertriebswegen und der damit verbundenen Art der Musiknutzung durch den Verbraucher.
Zum massenhaften Download klassischer Popsongs über das Internet oder auch über Multimedia-Handys, die jeder inzwischen jederzeit im Ohr haben kann, kommen die insgesamt sinkenden Erträge aus dem Verkauf konventioneller Tonträger wie CDs und LPs. Zusätzlich werden Tantiemen aus der Rundfunk- und Fernsehübertragung oder der Verwendung in der Werbung und für Filme fällig. Renditen zwischen sieben und 20 Prozent pro Jahr sind nach Ansicht von Finanzexperten durchaus möglich - aber es hängt von vielen Faktoren ab, ob die Rechte an Musik fast nichts oder eher Gold wert sind. Nicht selten spielt neben Marketing und Technik auch der Zufall eine entscheidende Rolle.

Ereignisse wie der überraschende Tod des "King of Pop" am 25. Juni haben diesen Markt nochmals aufgemischt und interessanter gemacht. Und zwar nicht nur wegen der extrem lukrativen Downloads von "Thriller" oder "Billie Jean" alleine - Michael Jackson hatte schlieülich zu Lebzeiten die richtige Nase für Trends. Er kaufte sich in den achtziger Jahren millionenschwer in den hochkarätigen Musikverlag Sony/ATV ein und sicherte sich die Hälfte der Rechte an vielen Beatles-Songs. Der Billboard, das unangefochtene Sprachrohr der Branche, schätzt den Wert mittlerweile auf 750 Mio. Dollar.
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Der Wettbewerb um die beste Positionierung auf einem sich entwickelnden Markt hat jedenfalls längst begonnen. Im Juli hatte der Finanzinvestor KKR die Mehrheit bei der Musikrechteverwertung der Bertelsmann AG übernommen. Angeblich sind 250 Mio. Euro geflossen, hieü es von Insidern. "Es ist unser Ziel, in den kommenden fünf Jahren einen der wichtigen Player unter den Musikverlagen zu stellen", hatte der KKR- Europa-Direktor Philipp Freise seinerzeit erklärt.
"Musikrechte können vergleichbar sein mit dem Eigentum einzigartiger Immobilien", sagt John Frankenheimer von der Wirtschaftskanzlei Loeb & Loeb in Los Angeles, die bereits mehrere Verkäufe in der Branche begleitet hatte. Sieben bis zwölf Prozent jährliche Rendite bezeichnet er als "konservativ für einen gut geführten Qualitätsverlag". Allerdings sei der wahre Wert nicht auf den ersten Blick erkennbar wie bei Gebäuden, sagt er: "Erst die eingehende Analyse deckt auf, ob es sich um ein hochprofitables Anwesen mit unverbaubarem Meerblick, um ein verwahrlostes Schnäppchengrundstück mit Potenzial oder um eine schrottreife Bruchbude handelt."

Zu den Groügrundbesitzern der Musikindustrie zählen naturgemäü die Plattenfirmen. Sie sind mittlerweile Töchter der groüen Medienkonzerne der Welt geworden: So zählt die Universal Music Group zum französischen Konzern Vivendi. Ein weiteres Schwergewicht ist die britische EMI Group, die dem Finanzinvestor Terra Firma Capital Partners gehört. Neben KKR haben sich kürzlich die beiden Finanzinvestoren Pegasus Capital Advisors und Spectrum Equity Investors auf dem Markt engagiert, ebenso wie der niederländische Pensionsfonds Stichting Pensioenfonds und die Schweizer Bank Credit Suisse."Für uns ist der Musikmarkt eine konservative Anlageform", sagt Rodney Cohen, ein Partner bei Pegasus Capital in New York. Der Wert der Rechte gehe prinzipiell nicht verloren und wenn mit Bedacht investiert werde, dann böte die Anlage eine gewaltige Absicherung gegen Verluste bei gleichzeitig riesigen Gewinnchancen. Pegasus kaufte im April den Musikverlag Spirit Music Group und damit die Rechte an Songs von den Grateful Dead, Elvis Presley, Frank Sinatra und der Jazzlegende Billie Holiday.
Um eine gänzlich risikolose Anlageform handele es sich andererseits natürlich nicht, sagt Donald Passman von Gang, Tyre, Ramer & Brown im kalifornischen Beverly Hills. Der Zustand der Musikindustrie hänge schlieülich vom Verbraucher ab und sei entsprechend gefährdet, etwa von sinkenden Einzelhandelsumsätzen. Der Marktwert von Musikverlagen sei in den letzten fünf Jahren um 40 bis 50 Prozent gefallen, führt er aus. Das allerdings habe solche Interessenten wie KKR erst für den Markt interessiert. Das Musikbusiness sei eben sprunghaft, sagt Passmann: "Die Einkünfte können über Jahre weiter nachgeben, bevor der Tanker die richtige Richtung einschlägt." Ein Tanker läuft seit 32 jahren ungebremst,Elvis is still the King of care business.